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Hans-J. Preuß
KFZ-Mechaniker
KFZ-Handwerks-Meister
TÜV gepr. KFZ-Sachverständiger
[Zertifikats-Nummer 1845588]
DESAG geprüfter
Technischer Sachverständiger
Nutzen Sie die Ihnen zustehenden Rechte in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse Ihres Geldbeutels und achten Sie nicht nur auf eine schnelle, sondern auch auf eine vollständige Schadenregulierung. Nehmen Sie sich Ihre "Verbündeten und Helfer" - den Kfz.-Sachverständigen, den Rechtsanwalt, die Reparaturwerkstatt - an Ihre Seite und fordern Sie Ihre Ansprüche ein!
 Direkt am Unfall- oder Schadensort - Was ist zu tun?
Woran Sie unbedingt denken sollten!
Sollten Sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden, notieren Sie das amtliche Kennzeichen Name, Anschrift und Versicherung des Unfallgegners. Adressen von Zeugen, Name und Dienststelle des den Unfall aufnehmenden Polizeibeamten.

Bestehen Sie darauf, die Polizei hinzuzuziehen! Bei Personenschäden ist unbedingt die Polizei zu rufen. Die Polizei trifft am Unfallort keine Entscheidungen zur Schuldfrage, auch eine evtl. erteiltes Bußgeld ist nicht automatisch eine Schuldzuweisung.

Am besten sie füllen den Europäischen Unfallberichtsbogen wenn möglich sofort an Ort und Stelle mit dem Unfallgegner aus ( Das Formular können Sie gleich von unserer Seite ausdrucken und dann in ihrem Fahrzeug mitführen). Alle für Sie wichtigen Notierungen sind hier bereits vorgemerkt und einfach auszufüllen.

Fotografieren Sie nach Möglichkeit den Unfallort und die Fahrzeuge in der Stellung nach dem Zusammenstoß. Achten Sie auf Bremsspuren, Flüssigkeitsaustritte etc. (es empfiehlt sich, eine einfache Kamera im Handschuhfach mitzuführen); fertigen Sie ein Skizze vom Unfallhergang an. Unterschreiben Sie keinesfalls Schuldeingeständnisse, Aufträge, Abtretungserklärungen oder dergleichen am Unfall-/Schadensort. Seriöse "Helfer" werden ihre Aufgeregtheit so kurz nach einem Unfallschaden nicht ausnutzen und Ihnen die Zeit zum Überlegen einräumen.

Informieren Sie umgehend den unabhängigen Kfz.-Sachverständigen ihrer Wahl, er wird Sie beraten und mit Ihnen gemeinsam die weitere Vorgehensweise besprechen!
 Regeln zur Schadensregulierung
1: Verschenken Sie Ihre Ansprüche nicht leichtfertig.
Nicht selten laufen Sie nach einem Verkehrsunfall als Geschädigter Ihrem Geld hinterher. Warum dann noch zusätzlich auf Ansprüche verzichten, die Ihnen gesetzlich und nach der aktuellen Rechtsprechung zustehen? Viele Geschädigte meinen wenn Ihr Auto repariert ist und die gegnerische Versicherung die Reparaturkosten gezahlt hat, dann sind alle Schäden bezahlt. Teuerer Irrtum. Ihre Ersatzansprüche liegen oft weit höher. Allein Ihre Ansprüche auf "merkantilen Minderwert" und Nutzungsausfall sind oft hunderte Euro je nach Fall, besonders wenn Ihr Fahrzeug nach dem Unfall nicht mehr Verkehrssicher und somit auch nicht mehr Fahrfähig war.

2: Beauftragen Sie immer einen unabhängigen Sachverständigen Ihrer Wahl.
Sie sind als Geschädigter immer berechtigt, einen eigenen Sachverständigen zu beauftragen. Auch innerhalb eines Bagatellschadens (unterhalb 750 Euro Schaden- summe), den Sie im Vorfeld ja gar nicht abschätzen können, kann der Sachverständige auf Kosten der gegnerischen Versicherung ein Kurzgutachten oder einen Kostenvoranschlag ( mit Fotos zur Beweissicherung) erstellen. Das gilt nach der Rechtsprechung auch dann, wenn die Versicherung einen Sachverständigen schicken will oder schon geschickt hat. Der Geschädigte muß sich nämlich nicht auf eine Schadensschätzung durch Angestellte einer Versicherung einlassen. Er hat Anspruch auf eine neutrale Schadensfeststellung, und die erfolgt ausschließlich durch Sachverständige, die nicht für die Versicherung arbeiten. Achtung! Kostenvoranschläge von Werkstätten sind keine Beweissicherungen im Streitfall.

3: Versuchen Sie nicht selbst mit der Versicherung den Schaden zu regulieren
Weder Ihr Zeitaufwand noch Ihre Ausgaben werden ersetzt, da sie meist nicht nachweisbar sind. Sind Ihre Ausgaben ausnahmsweise nachweisbar, müssen Sie lang und breit jede Briefmarke und jedes Telefongespräch schriftlich begründen. Außerdem ist Ihnen der Sachbearbeiter der Versicherung auf seinem Fachgebiet immer überlegen, da er jahrelang nichts anderes macht. Er wird alles versuchen, Ihre Ansprüche aus dem Unfall zu kürzen. Dafür wurde er eingestellt und geschult.

4: Beauftragen Sie einen "Unfall-Anwalt" ihrer Wahl
Wichtig! Beauftragen Sie einen Anwalt der sich wirklich gut im Verkehrsrecht auskennt, seinen Mandanten/Kunden gegenüber absolut loyal ist und sich nicht auf "Absprachen und Angebote" der gegenerischen Versicherungen einläßt. Gerne geben wir hier Ihnen unsere Erfahrung und Empfehlung weiter.
Was kostet mich ein "Unfall-Anwalt"? Normalerweise gar nichts. Wieso?
Entweder Sie sind rechtschutzversichert, dann tragen Sie sowieso keine Anwaltskosten. Oder Sie sind nicht rechtschutzversichert, dann trägt die gegnerische Versicherung die Anwaltskosten in der Höhe, in der Ihre Ansprüche berechtigt sind.

5: Beauftragen Sie "Ihre Werkstatt" mit der Reparaturdurchführung
Sie haben das Recht, Ihr Fahrzeug in einer von Ihnen ausgewählten Werkstatt Ihres Vertrauens reparieren zu lassen. Reparaturwege und Instandsetzungstechniken werden idealerweise zwischen "Ihrer Werkstatt" und "Ihrem Sachverständigen" besprochen um einen zügigen und reibungslosen Reparaturverlauf zu gewährleisten.

6: Achtung beim Schadenmanagement
Seien Sie stets skeptisch, wenn Ihnen insbesondere von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners die gesamte Abwicklung des Schadens angeboten wird. Bei dieser Schadensteuerung besteht vielfach das Risiko, dass der Schaden auch gegen Ihre Interessen so geregelt wird, wie es die Versicherung für richtig und am günstigsten hält. Durch dieses sogenannte Schadenmanagement werden Ihre unabhängigen Berater (Rechtsanwälte und Kfz-Sachverständige) häufig ausgeschaltet, letztlich zum Nachteil des Geschädigten.

Die angeführten Punkte behandeln den Kfz.-Haftpflichschadenfall.Wir übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit und die inhaltliche Richtigkeit im Einzelfall.

 Ihre Rechte & Pflichten als Geschädigter
Sie als Geschädigter haben das Recht:
  • einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen
  • sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen und Ihn auch zur Schaden- abwicklung auf Kosten der gegnerischen Haftpflichtversicherung zu beauftragen
  • auf Erstattung allerReparaturkosten (wie im Gutachten festgelegt)
  • auf Erstattung anfallender Abschlepp- und Bergekosten
  • auf freie Wahl der Reparatur-Werkstatt und der Autovermietung
  • auf Erstattung der Mietwagenkosten bzw. Nutzungsentschädigung während der Reparaturdauer oder bei einem Totalschaden für die Zeit der Wiederbeschaffungsdauer
  • auf einen Ausgleich der vom Sachverständigen festgestellten merkantilen Wertminderung (Wertverlust)
  • auf eine Reparatur des verunfallten Autos zu verzichten oder die Reparatur in Eigenregie durchzuführen und dennoch die vom Sachverständigen ermittelte Netto-Schadensumme von der Versicherung einzufordern (fiktive Abrechnung)
  • den Verkauf des beschädigten Autos oder die Inzahlunggabe zu dem vom Sachverständigen ermittelten Restwert selbständig in die Hand zu nehmen
  • auf Kostenerstattung für alle unfallbeschädigten Sachschäden, z.B beschädigte Kleidung oder vom im Auto transportierten Gegenständen (wie z.B. eine Fotoausrüstung)
  • auf Ersatz der im Zusammenhang mit dem Schaden angefallenen Nebenkosten (Reisekosten, Telefon, Porto etc.)

Sie als Geschädigter sollten:
  • nicht mit der gegnerischen Versicherung verhandeln oder gar deren Fragebögen ausfüllen, vorausgesetzt ein Rechtsanwalt ist beauftragt der dann den Kontakt zur Haftpflichtversicherung des Unfallgegners hält
  • keine Vertragswerkstatt der Versicherung mit der Reparatur beauftragen
  • keine Anweisungen, Ratschläge, Vorschläge bei der gegnerischen Versicherung einholen oder gar befolgen

Sie als Geschädigter haben die Pflicht:
  • ihrer eigenen Kfz.-Versicherung den Unfallschaden anzuzeigen
  • wahrheitsgemäße Auskunft zum Unfallhergang zu geben
  • zur Schadensminderung (keine unnötigen Kosten zu provozieren)

Die hier genannten Fakten sind zwar in der Regel grundsätzliche Rechte, doch können im Einzelfall Abweichungen gelten – deshalb ohne Gewähr.
Um auf fast alle Eventualitäten vorbereitet zu sein bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, den Europäischen Unfallberichtsbogen als Formular auszudrucken.
Download Europäischer Unfallberichtsbogen
  • Bitte drucken Sie den Unfallbericht zweimal aus, und legen beide Exemplare ins Handschuhfach. Im Ernstfall hilft Ihnen der Unfallbericht bei der schnellen Schadensregulierung.
  • Wenn möglich, halten Sie den Unfallhergang im Bild fest.
  • Am Ende lassen Sie alle Beteiligten unterschreiben, die Unterschrift bedeutet kein Schuldanerkenntnis!